Reviews
- Review bei Dark Spy, Juli 2007:
Anspruchsvolle deutsche Texte treffen sehr gekonnt auf harmonische Melodien mit teilweise härteren Gittarrenspielen. … In leider nur knapp 20 Minuten, die den Hörer auf mehr hoffen lassen.
- Review im Sonic Seducer, Juni 2007:
„Remember-Twilight“ sind weit vom Stümpertum entfernt. … Und an dieser Stelle bemühe ich gerne die Beatles, die ich für gnadenlos überbewertet halte, aber auch die Beatles wurden von einigen Labelbossen damals abgelehnt, was nicht für wenige undokumentierte selbst zugefügte Bisspuren gesorgt haben dürfte.
- Review im Orkus, Juni 2007:
Produziert von niemand Geringerem als Alexander Krull, greift „Der tolle Mensch“ die Thematik des Debutwerkes auf und führt sie konsequent weiter. Dabei gelingt es den Kompositionen durch geschickte Instrumentierung, die Stimmung der philosophischen Texte samt ihrer Emotionen gekonnt ins Hörbare umzusetzen.
- Review bei Vampster.com, Mai 2005:
Zerrissen klingt das Debütalbum dieser aufstrebenden, jungen Band eigentlich nicht. Die Musiker verweben gekonnt harten, modernen Metal mit Kammermusik. Dabei spielen sie zwar auch bewusst mit Kontrasten und stellen die Gegensätze heraus, um so eine ungeheure Dynamik zu erzeugen. Dennoch sind die beiden Elemente des Bandsounds gut miteinander verzahnt, man hat nie das Gefühl, dass da etwas nicht zusammenpasst. Der Titel bezieht sich somit eher auf die textliche Komponente, auf die innere Zerrissenheit des lyrischen Ichs, welche in fast allen Stücken zum Vorschein kommt. Die Band bezeichnet ihre Musik selbst als Kammermusik-Core, und dieser Begriff ist treffender denn je. Auf der letzten Promo, deren zwei Stücke auch auf „Zerrissen“ enthalten sind, deuteten Remember Twilight schon an, dass sie sich in eine aggressivere, metallastigere Richtung bewegen würden …
- CD-Tipp des Monats im LEGACY Magazin, Oktober 2004
Noch vor fünf Jahren hätte man das Genre „Neue Deutsche Härte“ bemüht, um dieser Band gerecht zu werden. Wie leicht wäre es gewesen, diesen wahrhaft gelungenen musikalischen Bastard namens „Zerrissen“ dort abzulegen, ohne sich seiner Intensität bewusst zu werden. Remember Twilight sind Schwaben, also clever. So erfinden sie sich lieber von vorn herein den eigenen Stil und taufen ihn „Kammermusik-Core“, mit dem Ergebnis, dass die Schublade immer passen wird. Was heißt das? Zum einen findet man auf dem in Eigenregie(!) von Alexander Krull produzierten Longplayer natürlich Anleihen bei großen Bands wie u. a. Subway To Sally, Die Schinder oder sogar Tanzwut. Was alle eint, ist letztendlich nur die deutsche Sprache. Remember Twilight kreieren sich eine eigene Attitüde, welche das Mittelalter vernachlässigt und andere Epochen der Musikgeschichte mit z.B. einer Oboe auslebt. Zum anderen geht man völlig konsequent den eigenen Weg. …
- Review bei POWERMETAL.de, April 2005
Was aber eigentlich hervorsticht, ist der gekonnte Transport düsterer Emotionen. Innere Zerrissenheit, Ohnmacht, Angst und das Gefühl, wahnsinnig zu werden, werden in den 42 Minuten so glaubwürdig wiedergegeben, dass man wohl einem sehr persönlichen Seelenstrip beiwohnen darf. Wer auf neue, deutsche, düstere, dynamische, eigenständige Sounds steht und eh schon Bands wie Die Schinder, Die Letzte Instant, Rammstein, alte Oomph!, Das Ich oder Atrocity (deren Alex Krull das Album düstertransparent produziert hat) bei sich im Schrank stehen hat, sollte unbedingt einmal in "Zerrissen" reinhören. Sehr empfehlenswert!
- Band des Monats bei my-Starclub.de, Juli 2005
Aus dem deutschen Südwesten spielen melodischen Power Metal und haben sich in den letzten zwei Jahren von einer klassischen Hard Rock Band zu einer reinrassigen Metal Truppe gewandelt. Die Band wurde im Sommer 2000 aus der Taufe gehoben. Von den Gründungsmitgliedern sind Martin Kirsch (Gitarre) und Simon Kappeller (Bass) übrig geblieben, die sich schon in der Anfangsphase den äußerst talentierten Schlagzeuger Ole Fahnick ins Boot holten. Zu ihrem ganz eigenen Stil fand die Band aber erst nach dem Einstieg von Sängerin Elena Bihler, die trotz ihres jungen Alters über eine ungemein ausdrucksstarke Stimme verfügt. …
- Review bei Vampster.com, Februar 2005
… Ein Lob will ich schließlich noch dem Songwriting angedeihen lassen, das trotz der Jugend der Musiker ausgereift erscheint und imstande ist, mitreißende Songs aufblühen zu lassen. So wurde „Dead Angels“ mit einem balladesken Anfang versehen, der mit einem schon erwähnten Maiden-behafteten Übergang eine härtere Gangart einschlägt, dann mit einem Mittelalter-Mittelteil mit marschierenden Drums aufwartet, um schließlich wieder gegenwärtigen Metal vom Stapel zu lassen. Auch das abwechslungsreiche „Loneliness“ lässt aufhorchen, indem es zum einen einige Tempowechsel in petto hat und zum anderen den Gitarren einiges an Spielraum lässt, um sich in Soli auszutoben. Mit „Farewell“ hat sich die Band schließlich noch einen echten Appetithappen für den Schluss aufgehoben, der fleißig abrockt, einen ruhigen Mittelteil in Szene setzt, der von einem äußerst coolen Break abrupt abgeschlossen wird und schließlich wieder routinemäßige die vorangegangene Melodie aufnimmt, jedoch nicht ohne vorher noch schnell ein kurzes Gitarrensolo einzustreuen. …
- Ausschnitt aus der Südwestpresse, Dezember 1996
… überzeugte der noch sehr junge Schlagzeuger Ole Fahnick mit seinen interessanten Ideen und technisch versiertem Spiel …